Seelenblätter

Gestern dachtest du noch die Stille würde dich auffressen. Und heute? Heute sieht alles schon wieder ganz anders aus. Dein großes Schweigen hat wieder angefangen und du wartest darauf, dass es jemand bricht. Alles rast an dir vorbei und wenn du nur für einen Moment die Augen schließt, ist alles verloren. Eigentlich solltest du aufstehen und am Leben wieder teilnehmen, aber es ist so einfach diese Höhle nicht zu verlassen. Hier ist es warm. Oder besser eingebildet warm, denn die wirkliche Wärme gibt es hier nicht. Schlaflosigkeit quält dich und treibt dich irgendwann nochmal in den Wahnsinn. Und du verbringst deine Zeit damit zu warten, anstatt dein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, weil du immernoch die Hoffnung hast, dass es besser wird. In dir und außerhalb von dir. Endlich nimmst du dir wirklich wieder Zeit hinzusehen. Das, was du siehst, macht dich nicht besonders glücklich. Welch grausame Zeit ist da an dir vorbeigegangen? Und du? Stehst in der Mitte und lässt alles um dich kreisen und hast immernoch nicht gelernt, dich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren. Du hast es wieder nicht geschafft, eine Grenze zu setzen und zu verhindern, dass du so sehr verletzt wirst. Dabei hättest du doch aus deinem bisherigen Leben lernen können. Es bleibt kein Platz für dichterische Kunst. Das hier ist ganz einfach und banal. Schmerz und Glück. Und einfach nur ganz große Scheiße. Und ihr alle spielt mit. Nicht wahr. Das trifft Mr.D (ha!) und P. (ohja du hast mir wehgetan. Jedes Mal)  Genauso wie M. (wer ist weggelaufen?) und T. und natürlich W. Denn ihr habt nur zugeschaut.

Während du das hier schreibst, wird dir klar, dass das alles nichts bringt und du es schaffen musst, es anders in Worte zu fassen. Du hast eine Idee...


24.11.08 20:39
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Zauberlehrling (25.11.08 04:22)
Hi,
leider hab ich so gut wie gar keine Ahnung von Schreiben und Kunst, und ich weiß auch nicht, was du mit "Das hier" genau meinst aber wenn ich das so sagen kann: Nur weil Leute deine Kunst nicht verstehen, ist es doch erst welche, oder? Sonst wärs ja Werbung. Und ja, vielleicht bleibt wirklich kein Platz für dichterische Kunst, aber für was ist heutzutage noch Platz? Ich meine, wenn Menschen heutzutage noch nicht mal Platz dafür haben, Gefühle zu erlernen, bzw. zu fühlen und dadurch auch nicht zu lehren, wie sollen solche Menschen dann auch wirklich (immo deine ) Kunst verstehen?
Vielleicht bin ich auch deswegen hier aus zufälliger Eingebung gelandet: um das zu lernen bzw. es auszudrücken. Hoffe das kommt jetzt nicht zu kitschig rüber. Falls doch, möchte ich mich entschuldigen. Ich hab die letzte Zeit damit verbracht, deine Geschichte hier zu erlesen und würd mich sehr freuen, dies auch weiterhin machen zu können, so, wie du dich fühlst. Dann kann es zumindest nur wahr sein zulässt) und wer wagt es schon, Wahrheit als etwas banales zu betiteln?

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