Seelenblätter
Manchmal sind es die leisen Töne, die den Weg bestimmen und in ihrer Stille manchmal so furchtbar laut sein können. Deine Augen sind heute so schwer. Dabei wär es gerade heute so wichtig gewesen, dass sie ganz weit offen und wachsam sind. Doch Dinge gehen nie so, wie du sie gern hättest. Du willst diese Schwere endlich abwerfen, aber sie klammert sich an dich, als wärst du ein besonders schwermütiger Mensch. Aber das stimmt nicht. Du liebst die Leichtigkeit und das Fliegen. Das Lachen und Weinen ohne Grund.
10.7.08 12:01


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Manchmal ist es einfach nur das Gefühl kopfüber in der Welt zu hängen und nicht zu wissen, wohin mit sich und den Anderen. Man hängt dort fest. Man fällt nicht, aber irgendwas zieht und zerrt an einem. Man legt den Finger an die Lippen, damit dieses wunderbare Rauschen und die Melodie, die durch deinen Kopf schwirrt nicht unterbrochen wird. Dich packt eine ungeahnte Wehmütigkeit, die sich schwer greifen lässt, die aber in ihrer Leichtigkeit alles andere zu überdecken scheint. Du möchtest dieses Gefühl leben, aber etwas hemmt deine Glieder und du fühlst dich atemlos und schwer. Du hängst kopfüber in der Welt und um dich ist dieses Summen.
9.7.08 18:39



 
If I could save time in a bottle
The first thing that Id like to do
Is to save every day
Till eternity passes away
Just to spend them with you

If I could make days last forever
If words could make wishes come true
Id save every day like a treasure and then,
Again, I would spend them with you

But there never seems to be enough time
To do the things you want to do
Once you find them
Ive looked around enough to know
That youre the one I want to go
Through time with

If I had a box just for wishes
And dreams that had never come true
The box would be empty
Except for the memory
Of how they were answered by you

But there never seems to be enough time
To do the things you want to do
Once you find them
Ive looked around enough to know
That youre the one I want to go
Through time with
9.7.08 18:26


Manchmal überrascht dich Musik. Anders anders. Wer hätte gedacht, dass es sowas tatsächlich gibt. Aber manchmal geschehen kleine Wunder. Du versuchst dich zu erholen und vermisst viel zu sehr. Die Erinnerung schwebt vor dir her und hinterlässt bunte Luftblasen. Das Warten darauf, dass die Zeit vergeht, zieht sich in die Länge. Dein Körper frisst dich von innen auf. Das ist makaber. Aber du lässt dich nicht auffressen. Auch nicht durch deine Gedanken. Du willst endlich wieder frei atmen können und dich frei bewegen. Tun was du möchtest und niemals mehr darüber nachdenken müssen. Du möchtest dein Gesicht nochmal so vergraben. Genauso. Auf diese eine Art. Die mit der du alles vergessen kannst, was je geschah. Und ganz tief diesen Geruch einatmen, der nur "dir" gehört. Und durch den du dich immer gleich beschützt fühlst. Und immer und immer wieder in deine Arme flüchten und nie mehr losgelassen werden. Und dann der Regen. Er wäscht alles Schmutzige und Schmerzvolle weg. Und zurück bleibt der Duft von Neuanfang. Eben Anders anders.

7.7.08 18:49


Jetzt habe ich wieder von dir geträumt. Also sag mir, was soll ich tun um dich zu vergessen? Ich möchte dein Gesicht nicht mehr vor mir sehen. Es verletzt mich viel zu sehr. Ich möchte nicht, dass du mich im Traum liebevoll anschaust. Das ist ein Trugbild. Es ist nicht mehr wahr. Ich möchte nicht, dass du mir im Traum "Ich liebe dich" auf den Rücken schreibst. Viel zu sehr habe ich dich dafür geliebt. Ich möchte meinen Traum sterben lassen, um dich aus meinem Herzen zu löschen. Doch du, Herumtreiber, kehrst immer wieder dorthin zurück. Oh, was würde ich darum geben nicht jede Nacht aus meinem Schlaf aufzuschrecken, weil ich deine Hand festhalten wollte und du verschwindest. Ich möchte dir nicht irgendwann gegenüberstehen und dann...? Stell dir vor, ich hätte gerade gelacht, drehe mich um und sehe dich. Mein Gesicht erstarrt und all der Schmerz, den du mir zugefügt hast, kehrt mit einem Schlag zurück. Und dann...? Du verfolgst mich im Traum. Lass mich endlich los!
7.7.08 17:58


Himmel. Bäume.
Und das Licht in gebrochenen Augen. 
18.6.08 14:19


Gedanken durchschweifen ziellos deinen Kopf und hängen sich an Nichtigkeiten auf. Deine Augen sehen aus em Fenster und schauen ins Leere. Dort wo früher der Himmel war, ist heute nur blau. Und dort wo früher Wunder waren, spielen heute Kinder.
16.6.08 18:49


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